Evangelische StudentInnen Gemeinde Oldenburg

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Repetitorium (F) SoSe 2024

Hier kannst du nachlesen, was wir bisher gemacht haben.

7. Treffen (06. Juni)

"Wonderwall" von Oasis

Wiederholung siehe 6. Treffen

 

"For evigt" von Volbeat (Wiederholung aus den letzten Semesterferien)

Akkorde: D, A, Bm (=H-Moll auf Deutsch), G, A7, Em, Asus4

Neue Akkorde:

Anschlagmuster:

Für den Anschlag habe wir uns grob an dem Original orientiert. In der ersten Strophe schlagen wir achtel nach unten, später dann ein durchgehender Anschlag, ungefähr wie folgt:

D - D - D U D U|
1 + 2 + 3 + 4 +|

Powerchords:

Im Refrain können wir, um uns dem Original klanglich anznähern, die im Liedblatt angegebenen Akkorde als sogenannte Powerchords spielen. Eine Erklärung zu Powerchords findet ihr hier

 

"Nothing ever happens" von Del Amitri (Wiederholung aus dem letzten Semester)

Akkorde: C, Am, F, G, D. Für die Originaltonart brauchen wir ein Capo im 3. Bund.

Anschlagmuster:

D  -  D  U  D  U |
1  +  2  +  3  + |

Der Anschlag ist recht einfach und geht das komplette Lied über durch, ist dafür aber sehr schnell. Akkordwechsel kommen immer auf die 1. Zählzeit (siehe Liedblatt). Im Intro des Liedes kann das C-Dur in den ersten drei Takten variiert werden, indem man bei jedem zweiten Durchgang des Anschlagmusters am Ende für drei Schläge den Mittelfinger anhebt.

 

6. Treffen (30. Mai)

"Wonderwall" von Oasis (Wiederholung aus dem vorherigen Semester)
Um in der Originaltonart zu spielen, braucht ihr einen Kapodaster ("Capo") im 2. Bund.
 
Die Akkordfolge für das Intro und die Strophen ist: Em - G - D - A. Das Stück hat die Besonderheit, dass wir die ganze Zeit den 3. und 4. Finger im 3. Bund auf der e' und h Saite gegriffen lassen. Dadurch werden die einfachen Grundakkorde zu Em7 - G - Dsus4 - A7sus4.
 
 e'|-----|----|--4|--     e'|-----|----|--4-|--    e'|-----|----|--4-|--    e'|-----|----|--4-|--
 h |-----|----|--3|--     h |-----|----|--3-|--
   h |-----|----|--3-|--    h |-----|----|--3-|--
 g |-----|----|---|--     g
|-----|----|----|--    g |-----|--2-|----|--    g |-----|--2-|----|--
 d |-----|--2-|---|--     d |-----|----|----|--   >
d |-----|----|----|--    d |-----|-1--|----|--
 A |-----|-1--|---|--     A |-----|--1-|----|--
   A |-----|----|----|--   >A |-----|----|----|--
>E |-----|----|---|--    >E |-----|----|--2-|--
  xE |-----|----|----|--   xE |-----|----|----|--
        Em7                        G                     Dsus4                     A7sus4
Wir empfehlen für schnelle Griffwechsel die Finger wie dargestellt zu setzen. So erfolgt der Akkordwechsel Em zu G nur durch Bewegen des 2 Fingers von der d-Saite auf die E Saite. Von G nach D "fliegt" der 2. Finger schnell nach unten zu g Saite und für den Wechsel D zu A muss nur noch der 1. Finger obendrüber ergänzt werden. Zurück zum Em springen der 1. und 2. Finger zusammen je eine Saite nach oben.
 
Das Anschlagmuster für Intro und Strophen sieht so aus:
Em7             G               | Dsus4         A7sus4           |
D - D - D - - U D U D - D - - U | D U D - D - D U - U D U D U D U|
1   +   2   +   3   +   4   +   | 1   +   2   +   3   +   4   +  | 
 
D= Down, U = Up
Die Schläge nach unten erfolgen immer auf die Achtel-Zählzeiten, die Schläge nach oben auf die 16tel dazwischen. Es ist also ein recht schneller Anschlag, der immer schnelle Akkordwechsel hat. Die Akkordwechsel erfolgen immer auf 1 und 3, außer beim A7sus4. Dort wechseln wir vor der 3 und machen auf 3 eine Pause!
 
Es gibt einen Übergang von zwei Takten zwischen der 1. und 2. Strophe (kommt 1x vor), es kann dort aber der Einfachheit halber auch der bisherige Strophen Anschlag weitergespielt werden.
Cadd9         Dsus4        no5 | A7sus4                         |
D - D - D U D U - U D - D - D -| D U D - D - D U - U D U D U D U|
1   +   2   +   3   +   4   +  | 1   +   2   +   3   +   4   +  |
 

Es kommt im weiteren Verlauf des Liedes zu den bereits bekannten Akkorden noch ein C-Dur dazu, welches mit den liegen bleibenden Fingern im 3. Bund auf der e' und h Saite einen Cadd9 Akkord ergibt. 

 e'|-----|----|--4|--
 h |-----|----|--3|--

 g |-----|----|---|--

 d |-----|--1-|---|--

 A |-----|----|--2|--

>E |-----|----|---|--

          Cadd9

Im Prechorus ("And all the roads...") haben wir zunächst denselben Anschlag, wie bereits aus der Strophe bekannt, jedoch mit anderen Akkorden. Nachdem wir das bekannte Anschlagmuster 2 1/2 mal durchgespelt haben, wird ein Takt mit schnellen Akkordwechseln G - Dsus4 - Em7 - G und einem einfachen Anschlagmuster eingeschoben ("...like to say to you, but I don't know..."). Die zweite Hälfte des bekannten Anschlagmusters wird dann 2x auf A7sus4 nachgeholt.

Cadd9           Dsus4          | Em7                            |
D - D - D - - U D U D - D - - U| D U D - D - D U - U D U D U D U|  2x
1   +   2   +   3   +   4   +  | 1   +   2   +   3   +   4   +  |
 
Cadd9           Dsus4          | G       Dsus4   Em7     G      |
D - D - D - - U D U D - D - - U| D - D U D - D U D - D U D - D U|
1   +   2   +   3   +   4   +  | 1   +   2   +   3   +   4   +  |
 
A7sus4                         |
D U D - D - D U - U D U D U D U|   2x
1   +   2   +   3   +   4   +  |
 
Im Chorus ("'Cause maybe...") wird das bekannte Anschlagmuster etwas vereinfacht. Wir spielen nur noch den ersten Takt des bekannten Anschlags und wiederholen ab dem zweiten Akkord das Muster bis zum Ende des zweiten Taktes. Diese Zeile wird dreimal wiederholt. Das Ende vom Chorus hat einen verkürztem letzten Takt, mit einem vorgezogenen Em7 Akkord.
 
Cadd9           Em7            | G               Em7            |
D - D - D - - U D U D - D - - UD U D - D - - U D U D - D - - U| 3x
1   +   2   +   3   +   4   +  | 1   +   2   +   3   +   4   +  |

Cadd9           Em7            | G            Em7|
D - D - D - - U D U D - D - - U| D U D - D - D U |
1   +   2   +   3   +   4   +  | 1   +   2   +   |
 
Im Übergang zwischen Chorus und 3. Strophe haben wir eine Pause und einen kurzen Anschlag als Auftakt (kommt 1x vor):
                               |                Dsus4no5       |
- - - - - - - - - - - - - - - -|- - - - - - - - D U - U - U D U|
1   +   2   +   3   +   4   +  |1   +   2   +   3   +   4   +  |
 
Dsus4no5 heißt, dass wir nur die beiden Finger auf der e'- und h-Saite gegriffen haben und sonst nichts. Man kann hier genauso gut das gewohnte Dsus4 spielen.
 

Kiss me - Sixpence None the Richer

Wiederholung vom 4. Treffen

 

5. Treffen (23. Mai)

Hallelujah - Rufus Wainwright

Wiederholung vom 3. Treffen

 

Ohne Dich - Rammstein

Akkorde siehe Liedblatt. Im Original kommen die Akkorde Dm, Am, F, Gm, Am und 1x C-Dur vor.

Neuer Akkord: G-Moll

In der Originaltonart des Liedes kommt ein G-Moll Akkord vor. Diesen müssen wir als Barré-Akkord greifen. Dazu legen wir den Zeigefinger über den 3. Bund und greifen mit den verbliebenen Fingern ein E-Moll.

Falls euch das Greifen des Barré Akkords zu schwierig ist, kann das Lied alternativ auch in die Tonart A-Moll transponiert werden (Akkorde: Am, Em, Dm, C, G). Mit Capo im 5. Bund spielen wir dann wieder in der Originaltonart.

Theorie: Barré Akkorde

Barré Akkorde lassen sich einfach aus den Akkorden E (Dur/Moll) und A (Dur/Moll) konstruieren. Dafür sollte man am besten auswendig lernen, welche Töne auf der E- und A-Saite in den Bünden 1 bis 6 liegen. Damit haben wir alle Töne, die es gibt, abgedeckt.

Bund 0 1 2 3 4 5 6
A-Saite A Ais/B H C Cis/Des D Dis/Es
E-Saite E F Fis/Ges G Gis/As A Ais/B

Wenn wir nun beispielsweise ein Fis-Dur spielen wollen, wissen wir, dass der Ton Fis im 2. Bund auf der E-Saite auf dem Griffbrett liegt. Also greifen wir im 2. Bund das Barré und greifen mit den verbliebenen Fingern ein E-Dur.

Wollen wir zum Beispiel ein Des-Moll spielen, wissen wir, das Des liegt im 4. Bund auf der A-Saite. Also greifen wir Barré im 4. Bund und mit den restlichen Fingern ein A-Moll.

Man könnte so auch einen bekannten Akkord in höherer Lage als Barré spielen, zum Beispiel C-Dur im 3. Bund Barré mit gegriffenem A-Dur.

 

Kiss me - Sixpence None the Richer

Wiederholung vom 4. Treffen

 

4. Treffen (2. Mai)

Geburtstagslied: Happy Birthday

Aus gegebenem Anlass haben wir das Geburtstagslied "Happy Birthday" gespielt. Noten/Akkorde: siehe Liedblatt.

 

Liedwunsch: Kiss me - Sixpence None the Richer

Dieser Song ist nicht ganz einfach und wird ziemlich schnell gespielt, darum tasten wir uns Schritt für Schritt heran. Zunächst haben wir die Haupt-Anschlagmuster für diesen Song geübt.

  • Hinweis: Achtet beim Schlagen mit der Hand darauf, dass ihr mit den Fingernägeln die Saiten anspielt, damit sie laut klingen. Beim Runterschlagen gerne den Zeigefingernagel und/oder Mittelfingernagel benutzen und beim Hochschlagen den Daumennagel. Es ist hilfreich, auch für's Zupfen, wenn die Fingernägel der rechten Hand etwas länger sind.

Im Chorus schlagen wir die meiste Zeit folgendes Schlagmuster:

|↓     ↓   ↓  ↑ ↓   ↓   ↓ |
|1 + & + 2 + & + 3 + & + 4 + & + |

Die Akkordwechsel erfolgen im Chorus auf die 3.

Im Intro bzw. Verse haben wir folgendes Schlagmuster:

|↓ ↓   ↓     ↑   ↑ ↓   ↓   ↓ ↑ |
|1 + & + 2 + & + 3 + & + 4 + & + |

Die Akkordwechsel erfolgen im Verse auf jeden neuen Takt (1). Ganz am Anfang des Songs, im Intro, lassen wir beim ersten Mal den ersten Schlag nach oben (1+) weg.

Auf dem Liedblatt haben wir die Schlagmuster mit D (=down) und U (=up) geschrieben.

Im weiteren Verlauf der Stunde haben wir ein wenig Notentheorie behandelt. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Hier seht ihr die Notennamen, auf dem Klavier sind das die Namen der "weißen Tasten".

Fangen wir auf Notenlinien bei C an zu "zählen", haben wir eine C-Dur Tonleiter. Nehmen wir die selben Töne und fangen beim Ton A an zu zählen, haben wir eine A-Moll Tonleiter.

Hier ist die C-Dur Tonleiter auf der Klaviertastatur:

Was man bei den Notenlinien nicht auf den ersten Blick erkennen kann: Eine Dur-Tonleiter hat Halbtonschritte (keine schwarze Taste) zwischen den Stufen III.-IV. und VII.-VIII. Bei einer Moll-Tonleiter liegen die Halbtonschritte zwischen den Stufen II.-III. und V.-VI..

Akkorde (ohne Zusätze wie 7, sus 4...) sind Dreiklänge, also aus drei verschiedenen Tönen aufgebaut, wobei immer einer übersprungen wird: 1-3-5 (In Noten ein "Schneemann"). Liegen dabei zwei schwarze Tasten dazwischen, ist der Abstand / das Intervall größer (große Terz), als wenn nur eine dazwischen liegt (kleine Terz).

Ist dabei die große Terz unten und die kleine Terz oben, handelt es sich um Dur-Akkorde, umgekehrt Moll-Akkorde. Der Moll-Akkord auf der VI. Stufe hat 2/3 Töne mit dem Dur-Akkord auf der I. Stufe gemeinsam. Darum heißt dieser auch Mollparallele (a-Moll in C-Dur). Der Name ist auch im Quintenzirkel zu finden, darunter im inneren Kreis (oder drei Stufen / Quinten weiter rechts rum).

In dem Song "Kiss me" kommen verschiedene Akkorde mit Zusätzen vor.

Der erste besondere Akkord ist Cmaj7 (auf Deutsch C-Dur7). Septakkorde haben zu dem Akkord-Dreiklang zusätzlich noch die Septime, also den siebten Ton der Tonleiter. Bei einem major 7 Akkord ist das eine große Septime, also haben wir bei einem Cmaj7 Akkord zusätzlich zum Dreiklang C-E-G den Ton H (international: B). Um auf der Gitarre den Ton H in den Akkord mit reinzunehmen, nehmen wir den Zeigefinger von der H-Saite weg.

   >>>

Als nächstes brauchen wir den Akkord C7. Dieser ist ebenfalls ein Septakkord, allerdings haben wir hier die kleine Septime als Zusatzton, also den Ton B (international: Bb). Da wir diesen nicht auf der H-Saite spielen können, gehen wir von der G-Saite aus nach oben. Auf der Gitarre nehmen wir also den Zeigefinger wieder auf der H-Saite hinzu und legen zusätzlich den kleinen Finger im 3. Bund auf die G-Saite für den Ton B.

>>>

Im Intro und Verse spielen wir diese Abfolge: C-Dur > Cmaj7 > C7 > Cmaj7 >C-Dur > ...

Im Chorus kommt der Akkord Fmaj 7 vor. Dieser besteht mit der zusätzlichen großen Septime aus den Tönen F-A-C-E. Auf der Gitarre gegriffen sieht das wie folgt aus:

Ein weiterer besonderer Akkord, der im späteren Verlauf der Songs vorkommt ist ein Gsus4-Akkord. "Suspended" bedeutet auf Deutsch "Vorhalt", in diesen Akkorden wird die Terz (der dritte Ton der Tonleiter bzw. der zweite Ton des Dreiklangs) durch einen anderen Ton ausgetauscht. Bei -sus4 Akkorden wird die Terz durch die 4. Stufe der Tonleiter ersetzt (Quart-Terz-Vorhalt), bei einem -sus2 Akkord wird die Terz durch die 2. Stufe der Tonleiter ersetzt (Sekund-Terz-Vorhalt).
Bei einem Gsus4 wird also aus dem G-Dur Dreiklang G-H-D der Vorhalt-Dreiklang G-C-D. Um diesen Akkord auf der Gitarre zu greifen gibt es mehrere Möglichkeiten. Die beiden einfachsten Varianten, um schnell zum nachfolgenden Akkord G-Dur umgreifen zu können:

>>>

oder

>>>

 

3. Treffen (25. April)

Knocking on Heaven's Door - Bob Dylan

Wiederholung siehe 2. Treffen

 

Geburtstagslied: Viel Glück und viel Segen

Aus gegebenem Anlass haben wir das Geburtstagslied "Viel Glück und viel Segen" gespielt. Mit Gesang zunächst unisono und später im Kanon. Noten/Akkorde: siehe Liedblatt.

 

Hallelujah - Rufus Wainwright

Für diesen Song spielen wir die Akkorde (siehe Liedblatt) mit einem gezupften Arpeggio. In der Regel spielen wir pro Akkord einmal das folgende Muster:

 e'|-------a-----|
 h |-----m---m---|
 g |---i-------i-|
 d |(p)==========|
 A |=p===========|
 E |(p)==========|

   | 1 2 3 4 5 6 |

Bei der Stelle "the fourth, the fifth" ist die Akkordfolge verkürzt auf halbe Takte, das heißt, wir spielen nur die erste Hälfte des Musters auf F-Dur und beim G-Dur spielen wieder nur die erste Hälfte des Musters. Im nächsten Takt geht es dann wieder mit ganzen Takten weiter.

 e'|-------------|-------a-----|
 h |-----m-----m-|-----m---m---|
 g |---i-----i---|---i-------i-|
 d |=p===========|=============|
 A |=============|=p===========|
 E |=======p=====|=============|

   | 1 2 3 4 5 6 | 1 2 3 4 5 6 |

    F      G       Am

Im Chorus "Hallelujah" spielen wir jeden Akkord doppelt so lang, das heißt je Akkord spielen wir das Arpeggio zweimal.

 

Perfect - Ed Sheeran

Wiederholung, siehe 1. Treffen

 

2. Treffen (18. April)

Heart of Gold - Neil Young

Wiederholung, siehe 1. Treffen

 

Knocking on Heaven's Door - Bob Dylan

Folgende Akkordfolge haben wir auswendig gelernt: G - D - Am - Am - G - D - C - C

Der Anschlag ist euch freigestellt. Das Lied ist leicht auswendig zu lernen und daher super geeignet als Stück, das man "mal eben" spontan spielen kann.

Hier ist der Text zum üben:
Mama take this badge off of me
I can't use it anymore
It's getting dark, too dark to see
I feel like I'm knockin' on heaven's door
Knock-knock-knockin' on heaven's door (4x)
 Mama put my guns in the ground
I can't shoot them anymore
That long black cloud is comin' down
I feel like I'm knockin' on heaven's door
Knock-knock-knockin' on heaven's door (4x)

 

Boulevard of Broken Dreams - Greenday

Dieses Lied haben wir, ohne vorher zu üben, direkt vom Liedblatt gespielt.

Den Akkord H7 (international: B7) greifen wir wie folgt:

Der Anschlag war beim Durchspielen zunächst freigestellt. Wir schlagen folgende Anschläge vor:

Verse: Em, G, D, A     

|↓       ↓   ↓ ↑|
|1 + 2 + 3 + 4 +|

Chorus: C, G, D, Em und letzte Zeile C, G, (5x) B7, mit Strumming down auf alle Zählzeiten (1, 2, 3, 4)

Besonderheit im Solo: In den letzten zwei Zeilen des Solo-Teils wird auf die Akkorde C und G jeweils nur auf 1 und 2 angeschlagen.

 

1. Treffen (11. April)

Ed Sheeran - Perfect

Wenn man zum Original begleitend spielen will, braucht man einen Capodaster im 1. Bund.

Wir spielen zunächst nur die Akkorde nach Liedblatt. Sobald die gegriffenen Akkorde in der linken Hand klar sind, gehen wir über zum Zupfen mit der rechten Hand.

Das Lied wird im 6/8tel Takt gespielt. 1-2-3 4-5-6

Im [Verse] zupfen wir das Achtelmuster durchgängig, drei Finger der rechten Hand zupfen gleichzeitig die drei hohen Saiten (g-, h-, und e'- Saite). Die Akkorde wechseln hier immer alle 2 Takte. Auf jedem ersten Schlag im Takt wird gleichzeitig der Grundton des Akkords als Basston vom Daumen auf einer der drei tiefen Saiten mit angezupft. Das ist beim Akkord G-Dur die tiefe E-Saite (gegriffener Ton G), beim Akkord E-Moll die leere tiefe E-Saite, beim Akkord C-Dur die A-Saite (gegriffener Ton C) und beim D-Dur die leere d-Saite.

1-2-3 4-5-6

  • Einfache Merkregel für Grundtöne/Basstöne: Bei den Akkorden, die so heißen wie die drei tiefen (=oberen) Gitarrensaiten (E, A, D), ist immer die jeweilige Saite der Grundton des Akkords. Bei den anderen Akkorden (C, F, G) ist die tiefste (=oberste) gegriffene Saite der Grundton. Bei Barré-Akkorden ist bei den E-Akkorden immer die tiefe E-Saite der Grundton, bei den A-Akkorden immer die A-Saite.

Im [Pre-Chorus] zupfen wir dasselbe Muster weiter, jedoch kommt nach jedem Akkordwechsel jeweils auf den sechsten Schlag noch einmal derselbe Basston mit dem Daumen dazu. Bei die Wiederholung des Akkords bleiben wir beim Basston auf dem 1. Schlag. Daraus ergibt sich ein markantes Bassmuster, das auch im Originalsong zu hören ist.

G-Dur: 1-2-3 4-5-6  1-2-3 4-5-6  

E-Moll: 1-2-3 4-5-6  1-2-3 4-5-6

...

Hinweis: Sowohl im Verse als auch im Pre-Chorus wird der letzte Akkord (D-Dur) nicht durchgängig gezupft, sondern endet vorzeitig im letzten Takt auf dem 1. Schlag und klingt aus bis zum nächsten Akkord.

1-2-3 4-5-6 1____

Im [Chorus] ändern wir das Zupfmuster. Die Akkordwechsel erfolgen hier doppelt so schnell, also spielen wir in jedem Takt einen neuen Akkord. Hier bietet sich ein Arpeggio-Zupfmuster an, das heißt wir spielen auf jeder 8tel einen neuen Ton in einer auf- und ab-Bewegung. Die Finger bleiben dabei bei den gleichen Saiten wie zuvor. Wir beginnen mit dem Basston (passend zum Akkord, siehe oben) mit dem Daumen (p) auf 1, dann folgen nacheinander Zeigefinger (p) auf der g-saite auf 2, Mittelfinger (i) auf der h-Saite auf 3, Ringfinger (a) auf der e'-Saite auf 4, Mittelfinger (i) auf der h-Saite auf 5 und Zeigefinger (p) auf der g-saite auf 6.

 e'|-------a-----|-------a-----|-------a-----|-------a-----|
 h |-----m---m---|-----m---m---|-----m---m---|-----m---m---|
 g |---i-------i-|---i-------i-|---i-------i-|---i-------i-|
 d |=============|=============|=============|=p===========|
 A |=============|=p===========|=============|=============|
 E |=p===========|=============|=p===========|=============|

   | 1 2 3 4 5 6 | 1 2 3 4 5 6 | 1 2 3 4 5 6 | 1 2 3 4 5 6 | ...
         Em                      C                          G                         D

Am Ende des Chorus kommen im Zwischenspiel noch die Akkorde G, D, Em, D vor, welche doppelt so schnell wechseln, wie im restlichen Chorus. Diese zupfen wir nur bis zur Hälfte und bei jedem neuen Akkord beginnen wir wieder mit dem Basston. Die letzten beiden Akkorde spielen wir dann wieder wie im Chorus.

 e'|-------------|-------------|-------a-----|-------a-----|
 h |-----m-----m-|-----m-----m-|-----m---m---|-----m---m---|
 g |---i-----i---|---i-----i---|---i-------i-|---i-------i-|
 d |=======p=====|=======p=====|=============|=p===========|
 A |=============|=============|=p===========|=============|
 E |=p===========|=p===========|=============|=============|

   | 1 2 3 4 5 6 | 1 2 3 4 5 6 | 1 2 3 4 5 6 | 1 2 3 4 5 6 |

    G      D       Em    D       C             D

Ganz am Ende des Songs kommt einmal der Akkord Dsus4 vor:

Um das Umgreifen etwas zu vereinfachen, schlagen wir vor, den Dsus4 Akkord wie ein D-Dur zu greifen und den kleinen Finger im 3. Bund auf der e'-Saite zu ergänzen. So müssen wir nur den kleinen Finger wegnehmen, um auf den direkt nachfolgenden D-Dur Akkord zu wechseln.

 

Heart of Gold - Neil Young

Dieser Song hat einen sehr charakteristischen Rhythmus im Intro (und in einigen Zwischenteilen), welchem wir versuchen wollen uns anzunähern.

Für das Intro schlagen wir zunächst den Grundrhythmus, Schläge immer nach unten:

  Em                           D         Em
|↓ - ↓ ↓| ↓ ↓|↓ - ↓ |- - - -|
|1 2 3 4|1 2 3 4|1 2 3 4|1 2 3 4|

Hierbei ist zu beachten, dass das zweite Em vorgezogen wird.

In dem "leeren" letzten Takt können wir nun eine kleine Basslinie einfügen, um die Lücke zu füllen. Als erstes zupfen wir die leere A-Saite an. Dann spielen wir auf derselben Saite ein "Hammer-on", das heißt wir "hämmern" den Mittelfinger im 2. Bund schnell auf die noch schwingende A-Saite, sodass der Ton C erklingt. Am besten probiert ihr hier ein wenig herum mit der Stärke und Geschwindigkeit, sodass die beiden Töne etwa gleich laut zu hören sind. Wenn das klappt, zupfen wir als nächstes die darunter liegende d-Saite leer an. Danach zupfen wir dieselbe Saite nochmal, diesmal mit gegriffenem Ringfinger im 2. Bund, es erklingt der Ton E. Zum Schluss zupfen wir auf der nächsten 1 die leere Tiefe E-Saite an (dies machen wir anstelle des Schlags nach unten).

Ausgeschrieben als Tabulatur sieht das Ganze dann so aus:

 e'|----------------|---
 h |----------------|---
 g |----------------|---
 d |=========0===2==|===
 A |=====0h2========|===
 E |================|=0=

   | 1 + 2 + 3 + 4 +| 1 ...

Um das ganze etwas einfacher für die linke Hand zu machen, lassen wir den Mittelfinger nach dem Hammer-on und den Ringfinger nach dem Ton E liegen. Wir greifen somit am Ende ein E-Moll, welches wir sowieso im weiteren Schlagmuster brauchen.

In großen Teilen des Songs haben wir außerdem folgendes Grund-Schlagmuster:

 Em                          C      D     G
|↓ - - -  - ↓ | % | % | %|
|1 + 2 + 3 + 4 +|

Für das Ende des Verse brauchen wir die Akkordfolge Em, Em, G, G.

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